Der Vorsitzende der SDP, Davor Bernardić (Foto: HRT) Der Vorsitzende der SDP, Davor Bernardić (Foto: HRT)

Gesundheitsminister Milan Kujundžić erklärte, dass die Bevölkerung immer älter wird und daher sollte über diese Option gründlich nachgedacht werden. „Betrachten kann man das nun vom ethischen oder biologischen Aspekt, ob jemand bis 65 oder 67 arbeiten kann. Der globale Trend kommt langsam auch nach Kroatien. Wir werden immer älter, also sollte das berücksichtigt werden. Wer länger arbeiten möchte, sollte diese Möglichkeit bekommen.“

Der kroatische Minister für Arbeit und Rentensystem, Marko Pavić betonte, dass nicht alle bis zum 67 Lebensjahr arbeiten müssten. „Mit 67 werden nur die in Rente gehen die bis dahin nicht 41 Jahre der Erwerbstätigkeit haben werden. Das ist wichtig, zumal der durchschnittliche kroatische Rentner 30 Jahre und zwei Monate Erwerbstätigkeit nachweisen kann. Der europäische Durchschnitt liegt bei 35 Jahren und in Deutschland bei 37 Jahren", sagte Pavić.

Der Vorsitzende der Oppositionspartei SDP Davor Bernardić kündigte indes an, dass seine Partei die Initiative der Gewerkschaften unterstützen werde.

„Die SDP wird die Gewerkschaften ausnahmslos unterstützen. Ich fordere alle Bürger dazu auf sich dem anzuschließen und zu sagen was sie von dieser geplanten Reform der Regierung, wo die Bürger länger arbeiten werden und weniger davon haben werden, halten."

Auch Nikola Grmoja aus der MOST Partei schloss sich dem an.

„Wir sind dagegen, dass die gesamte Last von den Bürger getragen werden soll, bevor die Regierung nicht das tut was sie tun müsste. Deswegen werden wir diese Initiative für ein Referendum unterstützen. Wir sind immer dafür die Bürger mehr einzubinden", erklärte Grmoja.

Quelle: HRT