Marsch für das Leben in Zagreb (Foto: Josip Rekovic / PIXSELL) Marsch für das Leben in Zagreb (Foto: Josip Rekovic / PIXSELL)

Unter dem Motto "Schützt die gefährdetste Minderheit - ungeborene Kinder!" lief die Initiative in Zagreb vom Zrinjevac bis zum Parlamentsgebäude auf dem Platz des Heiligen Markus. Sie sind gegen Abtreibung und aktive Sterbehilfe und setzen sich für das Leben von der Empfängnis ein. Eine der Organisatorinnen der Initiative, Magdalena Krpina Zdiler betonte, dass sie jedes Leben schützen wollen, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

„Wir wollen so alle Mütter, Eltern, jungen Familien, die Älteren und Jüngeren unterstützen. Also jedes Leben achten ungeachtet der Rasse, dem Geschlecht, der Entwicklung oder ob das Kind sich im Bauch der Mutter oder schon außerhalb befindet."

Einiger Besucher des Marsches sagten im Interview, dass klar sei was dies bedeutet. Sie seien für jedes leben ohne Ausnahmen. "Wir marschieren für das Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“, so ein Ehepaar.

Zeitgleich haben sich rund 5000 Gegner des Marsches versammelt, um der Initiative den Weg zu versperren. Wegen Verletzung der öffentlichen Ordnung wurden nach Angaben der Polizei 13 Gegendemonstranten festgenommen.

„Das ist reine Propaganda und hier werden Menschen- bzw Frauenrechte sowie die Autonomie über meinen Körper verfügen zu dürfen mit Füssen getreten“, sagte Kristina.

Eine zweite Demonstrantin die die Strasse blockierte erklärte, dass sie Herr ihres Körpers und ihrer Rechte bleiben wolle. „Ich möchte nicht, dass jemand über meinen Körper, meine Gesundheit, meine Rechte und über mein Leben entscheidet. Deshalb bin ich hier mit allen anderen."

Quelle: HRT