Gewerkschafter Branimir Mihalinec (Foto: Dusko Jaramaz/PIXSELL) Gewerkschafter Branimir Mihalinec (Foto: Dusko Jaramaz/PIXSELL)

Das letzte Angebot der Regierung wurde abgelehnt und als unzureichend eingeschätzt. Selbst die Tatsache, dass das Gehalt darunter leiden wird, hält die Lehrer nicht ab. Krešimir Škugor, Lehrer aus Šibenik sagte, dass die neue Bildungsreform zwar eingeführt wurde, aber er diese nicht braucht. „Die Lehrer benötigt Lehrer und nicht andersherum.“

Natürlich seien die Lehrer dazu bereit eine Lösung zu finden und etwas konstruktives, gemeinsam mit der Regierung, auszuarbeiten. „Ich bin zuversichtlich, dass der Streik unseren Schülern und Eltern nicht schaden wird und ich möchte mich nochmals für ihre Unterstützung bedanken", sagte die Lehrerin aus Rijeka, Vesna Mikelj.

Laut Gewerkschafter Branimir Mihalinec seien die Gewerkschaften und die Beschäftigten sich absolut einig. "Die heutige Beteiligung zeigt uns, dass die Beschäftigten nicht aufgeben werden. Hier geht es nicht mehr nur um die 6,11 Prozent, hier geht es um unsere Würde. Wir möchten nicht mehr schlecht behandelt und beleidigt werden. Die Regierung ist verantwortlich dafür was im Bildungssystem alles passiert."

Arbeitsminister Josip Aladrović rechtfertigt die Entscheidung der Regierung.

„Die Regierung hat von Anfang an gesagt, dass bis zum 15.November bezahlt wird trotz Streik und ich denke das ist fair. Alles danach was für uns einfach keine Option. Wir sollten Arbeit belohnen und nicht Geld für einen Streik ausgeben."

Finanzminister Zdravko Marić hingegen bedauert die Lehrer und Schüler.

"Ich denke hier kann man gut sehen, dass es hier nicht nur um das Interesse der Lehrer geht. Leider leiden nun die Schüler und Lehrer, zumal das Hauptproblem nicht gelöst wird. Sie haben das am wenigsten verdient."

Quelle: HRT