Illustration (Foto: Nikola Cutuk/PIXSELL) Illustration (Foto: Nikola Cutuk/PIXSELL)

Das Straßennetz Kroatiens ist dagegen modern, aber die Zahl der Verkehrstoten pro Million Einwohner, ist doppelt so hoch wie im EU-Durchschnitt.

Der Sprecher der Europäischen Kommission für Verkehr Enrico Brivo sagte: "Ein weiteres Thema ist der Einsatz alternativer Kraftstoffe und erneuerbarer Energien. Im Bereich der Erneuerbaren Energien befindet sich Kroatien allgemein im guten Bereich, aber im Verkehrssektor sollte noch mehr getan werden. Es zeigte sich, dass nur sehr wenige Einrichtungen vorhanden sind, um Elektroautos anzuschließen. Wir brauchen eine Infrastruktur, dass sich diesen Bedürfnissen anpasst."

Die stellvertretende Generaldirektorin der Europäischen Kommission für Mobilität und Verkehr Maja Bakran Marcich fügte hinzu: "Wir haben eine goldene Regel, wenn es um die Finanzierung geht und sie heißt: Nutze das Geld oder verliere es. Dieses Jahr ist für Kroatien sehr bedeutend. Wenn Kroatien nicht zeigen kann, dass es dieses Geld sinnvoll einsetzt, fürchte ich, dass die Finanzierung für Kroatien gekürzt wird."

Die EU ist des Weiteren besorgt, da einige EU-finanzierte Verkehrsprojekte, wie die Eisenbahnlinie Dugo Selo-Križevci, hinter dem Zeitplan liegen.

Der Verkehr ist der einzige Zweig, in dem die CO2-Emissionen zunehmen werden. Daher wird die Europäische Union die Entwicklung von Eisenbahnen- und Binnenwasserstraßen finanziell unterstützen, um den Straßenverkehr abzubauen, der die größte Umweltverschmutzung verursacht.

(Quelle: HRT)