Der russische Impfstoff Sputnik V, könnte auch in Kroatien zum Einsatz kommen (Foto: Dejan Rakita/PIXSELL) Der russische Impfstoff Sputnik V, könnte auch in Kroatien zum Einsatz kommen (Foto: Dejan Rakita/PIXSELL)

Wie für alle Arzneimittel und Impfstoffe, muss eine Zulassung jedoch zuerst bei der EMA beantragt werden. Sollte Kroatien mit Russland allerdings zu einer Einigung kommen, könnte der Impfstoff trotzdem, innerhalb von zwei bis drei Wochen in Kroatien eintreffen. Gesundheitsminister Vili Beroš sagte, dass es natürlich optimal wäre, „wenn die Arzneimittel und jeder Impfstoff, die in Kroatien zum Einsatz kommen, auch durch die EMA zugelassen wurde“. In solchen Zeiten sei das jedoch nicht immer möglich, denn der Zulassungsprozess wird bestimmt noch dauern, fügte er hinzu.

Nun muss die kroatische Agentur für Arzneimittel (HALMED) prüfen, ob der russische Impfstoff in Kroatien zum Einsatz kommen kann.

Mittlerweile hat die Europäische Kommission weitere 150 Millionen Dosen des Moderna Impfstoffs bestellt. Im Vergleich zu den anderen EU Ländern, gehört Kroatien immer noch zu den Ländern mit der geringsten Anzahl an Geimpften und getesteten Personen.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich ebenfalls kritisch gegenüber dem russischen Vorhaben. "Wir fragen uns warum Russland uns zig Millionen Impfstoffdosen anbietet, aber nur sehr langsam mit dem Impfen im eigenen Land vorankommt. Diese Frage sollte auf jeden Fall beantwortet werden“, so von der Leyen.

(Quelle: HRT)