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In Vukovar legten auch dieses Jahr die Mütter der Vermissten und Gefallenen Rosen, Kränze und Kerzen am Denkmal nieder. In der Gespanschaft Vukovar Syrmien gelten weiterhin 525 Personen als vermisst. „Ich habe immer Angst, wenn ich durch Vukovar gehe, dass ich an der Stelle stehe, an dem sein Leben beendet wurde. Und das ist sehr schwierig, denn dieser ganze Bereich ist von Blut getränkt, und das mit dem Blut junger Menschen.", erklärte Marija Šestan, Mutter eines vermissten Soldaten.

Auch im Ort Škabrnja wird den Opfern gedacht. Dort verstarben während des Verteidigungskrieges 80 Personen, davon 26 Soldaten und 54 Zivilisten. Allein am 18. November 1991, fielen 43 Ortsansässige dem Angriff serbischer Paramilitärs zum Opfer.

Kriegsarzt Boris Dželalija sagte, dass ihn die Bilder bis heute verfolgen. „Es ist die ganze Zeit schwer für mich. Škabrnja lebt in mir und ich bin froh, Škabrnja überlebt zu haben. Dennoch habe ich nie gesagt, wäre ich bloß nicht dort gewesen, obwohl es bleibende Narben hinterlassen hat und heute ist es besonders schwer. An fast allen anderen Tagen durchlebe ich es immer wieder."

„Ich erinnere mich ständig an all die großen Heldentaten, die unsere Soldaten vollbracht haben, um ihre Liebsten zu retten sowie an das Opfer das sie erbracht haben, damit wir heute in einer freien und unabhängigen Heimat leben können.", so die Veteranin Danka Dražina.

(Quelle: HRT)