Das kroatische Parlament (Foto: PatrikMacek/PIXSELL) Das kroatische Parlament (Foto: PatrikMacek/PIXSELL)

Unser Standpunkt dazu ist klar. Wir werden einen Gesetzesänderung beantragen und falls diese abgelehnt wird werden wir nicht für das Gesetz stimmen“, sagte der Vorsitzende der HNS Ivan Vrdoljak. Ähnlicher Meinung ist auch sein Pendant aus der HSLS. „Die Bevölkerung Kroatiens muss gleichberechtigt sein in Bezug auf seine Rechte und Pflichten. Denn wenn wir Steuern einnehmen Fragen wir auch nicht ihrer Orientierung“, erklärte Darinko Kosor.

Milan Bandić hingegen sagte: „Ich habe mich schon vor langer Zeit dazu geäußert. Es ist natürlich dass ein Kind eine Mutter und einen Vater hat, und alles andere überlasse ich den Anderen."

Die Regierung werde den Änderungsvorschlag der HNS nicht annehmen, dennoch werde dadurch die Koalition sowie die parlamentarische Mehrheit nicht in Frage gestellt werden“, betonte Premier Andrej Plenković.

Radimir Čačić aus der HNS, sagte es mache keinen Sinn an einem Spielchen teilzunehmen in dem die HNS liberale Vorschläge unterbreitet und die HDZ so tut als hätte sie einen strategischen Partner. „In Kroatien gibt es ernsthafte Probleme mit Kindern, die hier keiner zur Sprache bringt. Es gibt hier 500 Kinder die gerne in Familien aufgenommen werden würden. Ständig wurde Gesetze geändert und mittlerweile ist die Lage schlechter“, sagte Čačić im Vorfeld der Sitzung.

Am Donnerstag soll im Parlament über ein Gesetz über Pflegefamilien debattiert werden.

Quelle: HRT