Gesundheitsminister Milan Kujundžić (mitte) bei den Gehaltsverhandlungen mit den Gewerkschaften (Foto: HRT) Gesundheitsminister Milan Kujundžić (mitte) bei den Gehaltsverhandlungen mit den Gewerkschaften (Foto: HRT)

Der Gesundheitssektor fordert eine Erhöhung der Gehälter um mindestens drei plus vier Prozent. Das wären umgerechnet rund 400.000 Kuna jährlich.

Anica Prašnjak aus der Gewerkschaft der Krankenschwestern sagte, dass sie genau dies erwartet hätte. „Das war einfach alles ein gestelltes Szenario. Nun stehen wir wieder am Anfang, und damit soll einfach nur Zeit geschindet werden", fügte sie hinzu.

Ein Appell an den Premier sendete die Gewerkschaft der Arbeitnehmer in der Sozialpflege. Er solle etwas gegen den Abgang der Arbeitskräfte aus dem Gesundheitssektor sowie aus Kroatien tun, hieß es heute nach den Verhandlungen.

Auch die Gewerkschaft der Ärzte, angeführt von Renata Čulinović – Čaić, ist mit dem heutigen Ergebnis nicht zufrieden. Vor allem die horizontale Aufteilung der Gelder unter den öffentlichen Behörden stieß auf Unverständnis. „Keiner spricht davon, dass die Anderen, wie beispielsweise die Lehrer, ihren Kollektivvertrag bereits unterzeichnet haben und nun schon davon profitieren“, erklärte sie.

Quelle: HRT