Das Boot in Hvar, wo italienische Touristen höchstwahrscheinlich durch Kohlenmonoxid vergiftet worden sind (Foto: HRT) Das Boot in Hvar, wo italienische Touristen höchstwahrscheinlich durch Kohlenmonoxid vergiftet worden sind (Foto: HRT)

Die fünf Überlebenden wurden mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Split gebracht. Der Zustand der zwei Kinder ist weiterhin lebensbedrohlich und sie befinden sich noch im Koma. Die Erwachsenen sind außer Lebensgefahr.

Dr. Branka Polić vom Klinikum Split-Firule, sagte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass die Beteiligten immer noch an Atemgeräten angeschlossen sind und weiterhin mit Medikamenten versorgt werden, um ihre lebenswichtigen Funktionen zu unterstützen. Mit der intensiven Behandlung werde weiter gesetzt.

Ärzte haben des Weiteren bestätigt, dass sie anhand aller Indikatoren mit Sicherheit sagen können, dass keine Lebensmittelvergiftung infrage kommt.

Derzeit führt die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung durch. Dabei wird vermutet, dass bei dem tödlichen Vorfall es sich um eine Kohlenmonoxidvergiftung handelt. Dies muss jedoch noch bestätigt werden. Konkrete Ergebnisse stehen derzeit noch aus. Eine Autopsie des Italieners soll die Todesursache ermitteln und bei den Ermittlungen helfen. Forensiker sind in Hvar an Bord gegangen und führen eine Analyse durch.

Die Staatsanwaltschaft ist bemüht, so schnell wie möglich die Ursache für dieses Unglück zu ermitteln.

(Quelle: HRT)