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Die Vorsitzende der Journalistengewerkschaft Maja Sever betonte, dass die Medien nicht als politische Plattform genutzt werden dürfen. „Journalisten sind heute einige der wenigen, vielleicht sogar das einzige Gegengewicht zur Regierung und den Politikern in Kroatien“, so Sever.

Vor allem in den lokalen Medien sei der Druck auf die Journalist*innen enorm. Meinungs- und Pressefreiheit stehen nach Einschätzung von Menschenrechtlern und Journalistenverbänden nicht nur in Kroatien, sondern weltweit unter Druck.

„Der Journalismus dient den Bürgern, nicht den Politikern. Deshalb ist er so wichtig und ein öffentliches Gut. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf lokalen Medien, weil wir davor warnen möchten, dass ein solches System, in dem lokale Sheriffs lokale Medien finanzieren und damit Druck ausüben, nicht gut ist“, fügte Sever hinzu.

(Quelle: HRT)