Illustration (Foto:Stimme Kroatiens) Illustration (Foto:Stimme Kroatiens)

Die zweitägige Konferenz begann mit Vorträgen zu entwicklungspolitischen Fragen des Migrationsmanagements, die von Experten aus Kroatien, Kanada, den USA, der Schweiz, Griechenland, Ungarn und Albanien sowie von Experten von der Nanyang Technological University in Singapur gehalten wurden.

Über die kroatischen Erfahrungen der Diaspora zur Heimat sprach Zvonko Milas, der Staatssekretär des Zentralamts für Kroaten außerhalb der Republik Kroatien und Dr. Božo Ljubić, Vorsitzender des Parlamentsausschusses für Kroaten außerhalb der Republik Kroatien.

Am ersten Tag der Konferenz hielt der Wissenschaftler Howard Duncan von der Carleton University in Ottawa einen Einführungsvortrag. An der Konferenz anwesend war auch Dr. Marin Sopta, der Vorsitzende des Organisationskomitees.

Staatssekretär Zvonko Milas auf der Konferenz (Foto: Stimme Kroatiens)

Die Diskussionsrunden der Konferenz boten den Besuchern Antworten auf Fragen zur Bedeutung der Auswanderung für die Entwicklung ihres Heimatlandes. Die Panels widmeten sich auch Chinas Migrationsgeschichte und der Auswanderung nach Südasien. Außerdem wurden Fragen des Brain-Drain, der nachhaltigen Mobilitätspolitik in Europa und die kroatische Auswanderung in die Vereinigten Staaten und ihrer Beziehung zur Republik Kroatien erörtert.

Das zweite Panel des ersten Konferenztages brachte Botschafter und außenpolitische Experten zusammen, die in ihren Reden über die öffentliche Politik sprachen, die das Entwicklungspotenzial von Migrationsnetzwerken für die Volkswirtschaften ihrer Herkunftsländer anerkannt haben.

Die Teilnehmer der Konferenz im kroatischen Parlament (Foto: Snježana Radoš, Nada Pritisanac Matulich/)

Am zweiten Konferenztag fanden vier Diskussionsrunden statt. Das erste befasste sich mit der Rolle der Diaspora bei der Stärkung der internationalen Position Kroatiens. Der wirtschaftliche Aspekt der kroatischen Migration und die Auswirkungen von Überweisungen aus dem Ausland auf das Geschäftsklima waren das Thema des zweiten Panels. Überweisungen und Investitionen von kroatischen Expatriate in ihr Heimatland wurden im dritten Panel analysiert. Das vierte und letzte Panel der zweitägigen Konferenz analysierte Themen im Zusammenhang mit Montenegro und Diaspora-Beziehungen.

Die Konferenz wurde vom Zagreber Zentrum für die Erforschung kroatischer Emigranten und vom internationalen Projekt Metropolis, dem Institut für Migration und ethnische Studien, sowie von dem Zentrum für Kultur und Auskunft Maksimir organisiert. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Zentralamtes für Kroaten außerhalb der Republik Kroatien.