Der kroatische Wissenschaftler Ivan Đikić (Foto: Davor Puklavec/PIXSELL) Der kroatische Wissenschaftler Ivan Đikić (Foto: Davor Puklavec/PIXSELL)

Er fügte hinzu, dass es zurzeit keinen wirksamen Impfstoff gibt und dass ein Impfstoff erst in 12 bis 18 Monaten erwartet werden kann.

"Arzneimittelkombinationen, oft Antibiotika wie unser Azithromycin, helfen den Patienten bei den Symptomen. Ich hoffe, dass sich der Klimawandel, die Luftfeuchtigkeit und weniger Luftverschmutzung, positiv auswirken werden. Aber dies wird kein wesentlicher Faktor bei der Ausbreitung der Infektion sein. Dies wird nur eine kleine Hilfe sein, aber nicht die Lösung", sagte Đikić.

Er riet den Menschen, normal zu leben, sich um die ältere und kranke Menschen zu kümmern und zu Hause zu bleiben. 

Đikić verglich die Grippe und das Coronavirus und sagte:

"Wir müssen bei Coronavirus vorsichtiger sein. Wir hatten in der Vergangenheit ähnliche Situationen, aber es kam zu einer Mutation und jetzt haben wir ein neues Virus, für das wir keinen Impfstoff haben. Wir haben keine Mittel im Kampf gegen diesen Virus und deshalb sind wir machtlos und Panik und Angst verbreiten sich. Deshalb ist die Isolation der einzige Weg, um dagegen anzukämpfen."