Bildungsministerin Blaženka Divjak (Foto: HRT) Bildungsministerin Blaženka Divjak (Foto: HRT)

Premier Plenković appelliert an die Vernunft der Streikenden, man soll nicht außer Acht lassen was die Regierung bereits alles getan habe. Außerdem sollen die Tage nach dem 15. November, an denen die Pädagogen streiken sollten nicht mehr bezahlt werden.

„Diese Regierung hat einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht - insgesamt viel mehr als anderen bisher. Ich appelliere nochmals an die Lehrer das wichtigste nicht außer Acht zu lassen“, sagte der Premier.

Bildungsministerin Blaženka Divjak betonte, dass das Wohl der Kinder das wichtigste sein muss.

„Ich bin in keiner beneidenswerten Position, aber wir alle müssen wissen was das wichtigste ist. Wenn wir den Fokus nicht auf den Kindern beibehalten, dann haben wir alle verloren“, erklärte sie.

Auf die Frage, ob sie zurücktreten werde antwortete sie: „Durch meinem Rücktritt würde gar nichts gelöst werden. Weder die Schulen würden besser ausgestattet werden, noch die die weiterkommen sollen würden weiterkommen, noch würden die Lehrer das bekommen was sie fordern.“

Mittlerweile ist bereits der 25 Tag des Streiks vergangen. Heute wurde in den Gespanschaften Virovitica – Podravina und Koprivnica – Križevci gestreikt. Morgen soll dieser in Zagreb, Bjelovar – Bilogora und Dubrovnik – Neretva fortgesetzt werden. Einige Gewerkschafter verteilten heute vor dem Parlament Flugblätter an die Abgeordneten mit dem Ersuch, den Haushaltsplan nicht anzunehmen. Im Laufe des Tages, wurde dieser entgegen ihrer Bitte angenommen.

Quelle: HRT