Illustration (Foto: HRT) Illustration (Foto: HRT)

Der kroatische Premierminister Andrej Plenković und der Parlamentspräsident Gordan Jandroković nahmen an der Gedenkfeier für die Opfer des Konzentrationslagers Jasenovac teil.

Jandroković wies die Behauptungen, dass sich die kroatische Regierung mehr mit der Gedenkfeier in Bleiburg als in Jasenovac befasst hat zurück und betonte, dass diese Regierung große Anstrengungen unternommen habe, um die sozialen Spannungen abzubauen.

"Meine Botschaft ist es, zu versuchen, einander zu verstehen, den Schmerz und das Leid all derer zu respektieren, die Verluste erlebt haben", sagte Jandroković.

Er betonte, dass die kroatische Staatsführung nach Jasenovac gekommen ist um den Opfern, die aufgrund ihres Glaubens, ihrer Nation und ihrer politischen Überzeugung getötet wurden, zu gedenken.
"Dies war ein Verbrechen des Ustascha-Regimes, das eindeutig zu verurteilen ist. Es sollte insbesondere jüngeren Generationen eine Botschaft übermitteln, dass Freiheit, Demokratie und Frieden nicht von selbst gegeben sind, dass um uns Böses herrscht und dass wir dagegen kämpfen müssen", sagte Jandroković und fügte hinzu, dass ihm lieber wäre, dass es keine Spaltungen in der Gesellschaft gäbe, sondern mehr Verständnis.

Neben dem Premierminister nahmen auch der Bauminister Predrag Štromar, Innenminister Davor Božinović, Justizminister Dražen Bošnjaković, Staatseigentumsminister Goran Marić, Verwaltungsminister Lovro Kuščević, Veteranenminister Tomo Medved, Bildungsministerin Blaženka Divjak und Kulturministerin Nina Obuljen Korzinek an der Gedenkfeier teil.