Illustration (Foto: Robert Anić/Pixsell) Illustration (Foto: Robert Anić/Pixsell)

In Bosnien und Herzegowina, genauer gesagt in Bosanski brod ereignete sich gestern Abend eine Explosion in einer Raffinerie, die sich in russischem Besitz befindet.

Bei dieser wurde ein Mann getötet, während 9 weitere Arbeiter verletzt wurden.

Experten versuchen immer noch den Grund für die Explosion herauszufinden. Im Fluss Save, neben der kroatischen Stadt Slavonski Brod wurde heute Morgen zudem ein fünf Kilometer langer Ölteppich entdeckt.

Wissenschaftler sind der Ansicht,  dass dieser keine ernsthafte Bedrohung für die lokale Bevölkerung darstellt.

Die Raffinerie in Bosanski bord stellt für Kroatien seit langem ein Problem dar, da Slavonski Brod chronisch von der grenzüberschreitenden Luftverschmutzung betroffen ist.

Premier Plenković erklärte diesbezüglich: “Gestern Abend stand ich in Kontakt mit dem Gespan, dem Bürgermeister und den Ministern für Umwelt, Gesundheit, Inneres und Verteidigung. Wir haben die Situation sorgfältig verfolgt und es tut uns Leid, dass es zu dieser Explosion gekommen ist. Auch spreche ich der Familie des Mannes, der sein Leben verloren hat, mein Beileid aus. Unser Krankenhaus in Slavonski Brod war bereit und willens, bei Bedarf Verwundete aufzunehmen. In diesem Augenblick beobachten wir weiterhin die Luftqualität sowie den Grad der Verschmutzung des Flusses Save. Alle relevanten Dienste sind daran beteiligt.“