Illustration, (Foto: HRT) Illustration, (Foto: HRT)

Burgenlandkroaten aus Österreich, Ungarn und der Slowakei waren heute in Zagreb Gastgeber einer Konferenz unter dem Titel "Europa und Erinnerungskultur".

Ziel war es, die Kroaten aus den drei Ländern besser zu verbinden und ihre Beziehungen zu Kroatien zu stärken.

Burgenlandkroaten sind eine kroatische Minderheit, die im 16. Jahrhundert vor dem Vormarsch der Osmanen aus ihrem Heimatland Bosnien und Herzegowina geflohen sind.

Sie ließen sich im österreichischen Burgenland sowie im benachbarten Ungarn und in der Slowakei nieder. Auf diesem Gebiet leben heute schätzungweise 60.000 Burgenlandkroaten.

Im Anschluss an die Veranstaltung erkärte der kroatische Außenminister Gordan Grlić Radman: "Unabhängig davon, wo die Kroaten leben, bewahren sie immer ihre Identität, Kultur, Sprache und ihre Traditionen. Das unterstützt natürlich Kroatien als Staat. Deshalb sind die kroatischen Institutionen so organisiert wie sie sind, und deshalb haben wir auch ein Zentralamt für Kroaten außerhalb der Republik Kroatien."