Wartende Fahrzeuge am Grenzübergang Bregana (Foto: Goran Stanzl/PIXSELL) Wartende Fahrzeuge am Grenzübergang Bregana (Foto: Goran Stanzl/PIXSELL)

Auf Basis bilateraler Abkommen zwischen einzelnen Ländern, wolle man jedoch dafür sorgen, dass der Sommerurlaub im EU-Ausland dennoch ermöglicht wird. Laut Cappelli haben sich die EU Minister darauf geeinigt, dass Länder mit ähnlichen epidemiologischen Situationen bilaterale Abkommen zur Öffnung der Grenzen abschließen könnten. Ein solches Abkommen sei bereits mit Slowenien geschlossen worden. Auch mit der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Österreich wolle man ähnliches erreichen.

„Wir haben uns darauf geeinigt, dasselbe epidemiologische Protokoll umzusetzen. Gleichzeitig wird nicht jedes Land in der Lage sein, dieses Protokoll sofort umzusetzen, da die epidemiologische Situation in einigen Ländern schlechter ist als in anderen. Folglich wird Kroatien mehrere bilaterale Abkommen abschließen. Dies ist nichts formelles, wir werden uns einfach darauf einigen, die Grenze für Länder mit einer ähnlichen Situation wie in unserem zu öffnen", so Cappelli.

Bei der Regierungssitzung berichtete auch Innenminister Davor Božinović, über die zunehmenden Grenzübertritte nach Kroatien. Letzte Woche seien rund 136.000 ausländische Staatsangehörige und rund 150.000 kroatische Staatsbürger nach Kroatien eingereist. Die Grenzübergänge seien in erster Linie für EU-Bürger offen, aber auch für einige Bürger aus Drittstaaten, jedoch nur unter bestimmten Bedingungen. „Diese Personen können Kroatien betreten oder durchqueren“, erklärte Božinović und fügte hinzu: „Die wichtigste Empfehlung der Europäischen Kommission zum Verbot der Einreise von Drittstaatsangehörigen in die Europäische Union bis zum 15. Juni, bleibt so jedoch weiterhin bestehen."

Am Grenzübergang Bregana zwischen Slowenien und Kroatien, warteten die Menschen heute stundenlang um einreisen zu können.

Quelle: HRT