Gesundheitsminister Vili Beroš (Foto: HRT) Gesundheitsminister Vili Beroš (Foto: HRT)

Zumal die Ärzte vermuteten, dass es sich dabei um das postcovid Syndrom handeln könnte, wurde er in die Klinik für Infektionskrankheiten „Dr. Fran Mihaljević“ in Zagreb verlegt. Trotz aller Bemühungen konnten die Ärzte sein Leben nicht retten.

Dr. Goran Roić, Leiter der Kinderklinik in Zagreb, sagte für die Medien, dass es sich dabei um ein seltenes aber schweres Syndrom handelt, nämlich das multisystemische Entzündungssyndrom, welches bei Kindern auftreten kann. „Es ist eine der seltenen, aber möglichen und bekannten Komplikationen der COVID-19 Erkrankung und somit wurde der Junge in die Klinik für Infektionskrankheiten gebracht. Wir wissen bisher nichts von irgendwelchen Vorerkrankungen, die hiermit verbunden sein könnten“, so Roić.

Gesundheitsminister Vili Beroš erklärte in der Zwischenzeit, dass er die Krankenakte des Jungen aus beiden Kliniken angefordert hat. "Das ist bisher die traurigste Nachricht die ich, seit Beginn der Pandemie letztes Jahr, erhalten habe. Heute Morgen habe ich davon erfahren und hiermit möchte ich der Familie mein herzlichstes Beileid aussprechen.“

(Quelle: HRT)