Molekularbiologe Ivan Đikić (Foto:HRT) Molekularbiologe Ivan Đikić (Foto:HRT)

Der kroatische Molekularbiologe Ivan Đikić von der Goethe-Universität in Frankfurt gab am Sonntag ein Interview für das kroatische Fernsehen HRT.

Der renommierte Wissenschaftler sagte, Kroatien habe die Ausbreitung des Virus bis Juni außerordentlich gut begrenzt, dann aber aufgrund der Lockerung der Maßnahmen und des Beginns der Sommersaison einen starken Anstieg der Fälle verzeichnet.

Ein Impfstoff, betonte er, sollte im nächsten Jahr verfügbar sein.

"Die Wirksamkeit ist noch unbekannt, aber klinische Studien haben gute Ergebnisse gezeigt. Das Wichtigste ist, dass wir einen Impfstoff ohne unerwünschte Nebenwirkungen entwickeln. Wenn uns das gelingt, glaube ich, dass wir bis Anfang nächsten Jahres unsere Ergebnisse veröffentlichen können. Und bis Mitte nächsten Jahres würde dann ein Impfstoff in Produktion gehen. Das wird ein großes Geschenk sein, da wir auf diese Weise die asymptomatische Ausbreitung des Virus verhindern können. So werden wir das Virus besiegen," betonte Đikič.