(Photo: Antonio Bronic/REUTERS) (Photo: Antonio Bronic/REUTERS)

Die Stadt Zagreb verzeichnete am Mittwoch einen etwas enttäuschenden Start bei den Massenimpfungen.

Die Gesundheitsbehörden hatten damit gerechnet, dass sich 1500 der registrieren Personen werden Impfen lassen.

Zur Impfung kamen aber nur 790 Personen.

Bereits gestern nahmen deutlich weniger Menschen als ursprünglich angemeldet waren, ihren Impftermin wahr.

Diejenigen, die auf den Aufruf zur Impfung nicht reagiert haben, weil sie kein AstraZeneca-Vakzin erhalten wollten, werden nun so behandelt, als hätten sie die Impfung abgelehnt.

Sie werden für eine Impfung erst wieder an der Reihe sein, wenn alle anderen Personen, die das möchten, geimpft wurden.

Nach Kroatien sollen in den kommenden Wochen Tausende weitere Impfstoffdosen von verschiedenen Herstellern geliefert werden.

Zvonimir Šostar, der Leiter des Lehrinstituts für öffentliche Gesundheit "Dr. Andrija Štampar" sagte diesbezüglich: "Es geht hier um Leben und Tod. Vergessen wir nicht, dass über 6.000 Menschen seit Ausbrach der Epidemie in Kroatien an Corona gestorben sind. Diese Menschen hätten nicht sterben dürfen. Ich hoffe, die Leute werden den Ernst der Lage verstehen und sich impfen lassen. Wir müssen auch ein Szenario, wie wir es in Serbien sehen, vermeiden. Dort gibt es mehr als genug Dosen, mit denen geimpft werden kann, aber die Menschen haben aufgehört, sich impfen zu lassen.

(Quelle:HRT)