Glinska Poljana (Foto: Nikola Cutuk/PIXSELL) Glinska Poljana (Foto: Nikola Cutuk/PIXSELL)

Das Epizentrum des Bebens befand sich in Glinska Poljana, nicht weit von der Stadt Petrinja entfernt. Einige Minuten später trafen zwei leichte Nachbeben das Gebiet, eines der Stärke 2,3 und das andere der Stärke 1,5 auf der Richterskala. Statiker waren sofort vor Ort: 

Alle Anfragen folgten schnelle Inspektionen, um festzustellen, ob die Menschen weiterhin in ihren Häusern bleiben können oder nicht. Was bleibt, sind die Gebäude, die sich in einem besseren Zustand befinden, "erklärte Blaž Zovko."

 Auf der heutigen Kabinettssitzung der Regierung erklärte der Leiter des Krisenstabes für Erdbeben und Wiederaufbau Tomo Medved, dass in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten bisher 1.448 Container und mobile Unterkünfte aufgestellt wurden. Ab Montag können Bürger einen Antrag für einen Wiederaufbau stellen:

"Es ist wichtig zu betonen, dass wir das Verfahren zur Erteilung von Anträgen so weit wie möglich vereinfacht haben. Wir haben entschieden, mobile Einrichtungen für fachkundige Hilfe einzurichten, die mit dem Kataster, dem Grundbuch und anderen offiziellen Datenbanken verbunden werden, in denen die Bürger ein einfaches Formular ausfüllen und einen gültigen Ausweis vorlegen müssen, um mit dem Wiederaufbau beginnen zu können."

Gleichzeitig kündigte Bauminister Darko Horvat an, dass die Regierung Maßnahmen zur Regelung des Wiederaufbaus in den betroffenen Gespanschaften verabschiedet habe, um den gesamten Prozess zu vereinfachen: 

"Während des Wiederaufbauprozesses verlangen wir keine Bau- oder Nutzungsgenehmigung. Wir haben Mechanismen, um diese administrativen Hürden zu umgehen. Der Abschluss eines wieder erbauten Gebäudes wird durch einen Abschlussbericht des überwachenden Statikers gekennzeichnet."

(Quelle: HRT)