Tourismusminister Gary Cappelli (Foto: Luka Stanzl/PIXSELL) Tourismusminister Gary Cappelli (Foto: Luka Stanzl/PIXSELL)

Dies sind Änderungen der Gesetze über Tourismusverbände und der Förderung des kroatischen Tourismus, über die Tourismussteuer und der Erbringung von Dienstleistungen im Tourismus und der Hotellerie.

Darüber hinaus wurden das Dekret über das Verfahren, die Art und die Bedingungen für die Erlangung einer Konzession für Campingplätze, die teilweise auch unter der Teilhabe der Republik Kroatien stehen, bearbeitet.

Des Weiteren das Dekret über die Art, das Verfahren und die Bedingungen für die Schätzung des Werts und des Verkaufs von touristischem Land, das einer örtlichen Selbstverwaltungseinheit gehört, sowie die Art und Weise, das Verfahren und die Bedingungen geändert für die Erlangung einer Konzession für die übrigen für den Tourismus vorgesehenen Grundstücken die den örtlichen Regierungseinheiten angehören.

Diese rechtlichen und behördlichen Änderungen der Tourismusbestimmungen werden im Rahmen der Unterstützung der Regierung für die Wirtschaft bei der Bewältigung der Coronavirus-Krise vorgenommen.

„Unter diesen Umständen ist es in unserem Interesse, den Tourismussektor und seine Arbeitsplätze zu erhalten und für Liquidität zu sorgen. Wir werden die Entwicklung der Situation weiterhin beobachten und bei Bedarf reagieren“, sagte Tourismusminister Gari Cappelli und fügte hinzu, dass die Gesetzesänderungen den finanziellen sowie administrativen Aufwand für die Verbände, Unternehmen und Privatleute minimieren sollen und die Liquidität der Tourismusverbände sicherstellen soll.

Cappelli betonte, dass es derzeit überhaupt keinerlei Tourismus gibt und es ungewiss ist, wann dies wieder der Fall sein wird. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Tourismus zu unterstützen.

„Jetzt, wo weniger als 10 Prozent der Tourismuskapazität ausgefüllt ist, sind viele Arbeitsplätze bedroht, von denen ich hoffe, dass sie mit den Maßnahmen der Regierung erhalten werden können“, sagte der Minister.

Dies gilt für Vollzeit- und Saisonbeschäftigte mit einer Zahl von etwa 5.000 Beschäftigten sowie für Privatleute die Appartements u.ä. vermieten. Diesen werden die Gebühren in Höhe von rund 164 Millionen Kuna für Betten und Beistellbetten für sechs Monate erlassen.

„Wir bereiten auch Maßnahmen durch die Kroatische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und durch andere Banken für Kredite vor.“ Außerdem arbeite man daran rund 600 Millionen Kuna in den Tourismussektor zu stecken, so Cappelli.

Quelle: HRT