Grenzübergang (Foto: Ivica Galovic/PIXSELL) Grenzübergang (Foto: Ivica Galovic/PIXSELL)

Vor rund zehn Tagen wurden die Maßnahmen bezüglich der Ein- und Ausreise geändert. „Die Zahl derjenigen Personen die zur Einreise in die Republik Kroatien berechtigt sind, wurde erweitert“, so Tomislav Kufner, der Leiter der Abteilung für Nachbarländer und Grenzfragen des Innenministeriums.

Allem voran Personen die geschäftlich nach Kroatien müssen oder Personen deren Besuch im wirtschaftlichen Interesse Kroatiens liegt. „Um einreisen zu können, muss man dies mit entsprechenden Unterlagen nachweisen können.

Touristen müssen den Beamten am Grenzübergang die Reservierung von Hotel, Apartment und dergleichen zeigen. „Andernfalls dürfen die Touristen die Grenze nicht überschreiten“, betonte Kufner.

Touristen müssen an den Grenzübergängen keine Formulare ausfüllen, sondern erhalten ein Formular mit epidemiologischen Anweisungen zu sozialer Distanz, Händewaschen und allgemeinen Hygieneregeln.

Kufner fügte hinzu, dass sich die Grenzbeamten ebenfalls an die neue Situation anpassen.

„Wir ersuchen von den Reisenden Unterlagen über ihren Unterkunftsort und eine Telefonnummer, damit diese im Falle einer Infektion oder eines Problems kontaktiert werden können.

In den letzten neun Tagen, gab es rund 17.000 Einreisen. An einigen Grenzübergängen gab es Staus, insbesondere in Istrien und in der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar.

Kufner fügte hinzu, dass "es keine Privilegierten gibt", obwohl in Ländern wie der Tschechischen Republik oder der Slowakei die epidemiologische Situation günstiger ist als beispielsweise in Deutschland.

„Wir behandeln alle gleich“, so Kufner.

Der Leiter Abteilung für Nachbarländer Grenzfragen erklärte auch, dass genügend Beamte vorhanden sind, zumal der Verkehr auch nicht so stark sei wie vor dem Coronavirus.

Die Zusammenarbeit mit der Grenzpolizei Sloweniens oder Bosnien und Herzegowins sei sehr gut.

„Wir sprechen täglich mit den Kollegen, insbesondere wenn Änderungen der Maßnahmen vorgenommen wurden. Die Zusammenarbeit ist auf einem guten Niveau.“, sagte Kufner.

Es ist schwer vorherzusagen, was im Juli oder August sein wird, aber man sei bereit sagte er abschließend. Im Bezug auf Katamaranlinien nach Italien könnte sehr viel Arbeit anstehen. Dennoch wolle man gegenüber Italien keine besonderen Maßnahmen ergreifen.

Quelle: HRT