Illustration (Foto: Dnevnik / HRT) Illustration (Foto: Dnevnik / HRT)

Die Zahl der aktiven Fälle in Kroatien liegt somit bei 1.959. Im Krankenhaus behandelt werden müssen 927 Patienten, davon sind 84 an ein Beatmungsgerät angewiesen. Als wieder genesen gelten seit heute weitere 299 Personen.

Premier Andrej Plenković kommentierte den Vorschlag der Gespanschaft Primorje Gorski Kotar, ältere Bürger vorerst nicht mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca zu impfen.

„Wir müssen die aktuelle Situation ändern, in der in einigen Gespanschaften die Institute für öffentliche Gesundheit ihre eigene Politik betreiben, die im Gegensatz zu der der Weltgesundheitsorganisation steht sowie zu der der Europäischen Arzneimittel-Agentur und des kroatischen Instituts für öffentliche Gesundheit“, so Plenković. Solche Aussagen würden die Bürger verwirren und entmutigen, betonte er weiter.

In der Zwischenzeit hat der Zivilschutz in Istrien bekannt gegeben, dass in Betracht gezogen wird, die Terrassen der Cafés am ersten März zu öffnen. Der Innenminister und Leiter des nationalen Zivilschutzes Davor Božinović, äußerte sich ebenfalls dazu.

„Eine Epidemie sollte nicht als Wahlkampagne benutzt werden. Ebenso ist klar, dass die einzelnen Gespanschaften über strengere Maßnahmen entscheiden können und diese einführen dürfen. Wobei auch diese Maßnahmen vom nationalen Zivilschutz abgesegnet werden müssen. Jedoch können Lockerungen nur nachdem sie der nationale Zivilschutz beschlossen hat, eingeführt werden“, betonte der Minister.

(Quelle: HRT)