(Foto: Marko Lukunic / PIXSELL) (Foto: Marko Lukunic / PIXSELL)

Seit Jahren sammeln die Autorinnen Geschichten von Familien die bis heute ihre Liebsten suchen und vermissen. Außerdem betonten beide, dass es sich hierbei um außerordentlich traurige Geschichten handelt. Nach nun rund 25 Jahren der Suche, habe viele Familien bereit die Hoffnung aufgegeben.

„Dieses Buch ist eine Sammlung von Geschichten – traurige und erschütternde Ereignissen. Das ist einfach eine schwer zu ertragenden Wahrheit. All diese Menschen suchen seit Jahren die Antwort auf die simple Frage auf die sie kein Recht haben – Wo sind ihre Liebsten?“, erklärte Bilešić.

Danijela Mikola betonte, dass das Projekt „Vermisst“, seit zweieinhalb Jahren von einer kroatischen Tageszeitschrift betrieben wird. Sie wolle so lange daran arbeiten, ebenso lange es Menschen gibt die offen über ihren Verlust sprechen wollen.

Auch die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar - Kitarović war zugegen. Sie sagte bei ihrer Rede wie leid es ihr tue, dass dieser Prozess mit Serbien noch nicht vorangeschritten ist.

„Es tut mir wirklich sehr leid, dass wir bisher nicht vorangekommen sind. Ich möchte mich daher bei allen Eltern und Familien bedanken. Ich und meine Mitarbeiter tun alles in unserer Macht stehende um das zu lösen."

Quelle: HRT