Premierminister Andrej Plenković (Foto: HRT) Premierminister Andrej Plenković (Foto: HRT)

Die Leader der 29 Mitgliedstaaten der NATO, wurden zunächst im Buckingham Palast empfangen. Während zwischen den Mitgliedstaaten große Spannungen herrschen, muss über den Etat für Verteidigung gesprochen werden. Mit der neuen Regelung verpflichtet sich Kroatien, rund 9,5 Milliarden Kuna, also 40%, mehr in das Verteidigungsresort zu investieren. Dies wären dann 2% des BIP jährlich.

„Uns ist wichtig, dass die kroatischen Streitkräfte die Garantie für die Sicherheit Kroatiens sind. Und allem voran Dank der Freiheit die durch kroatische Soldaten im Heimatkrieg erkämpft wurde. Die NATO Mitgliedschaft und der fünfte Artikel bieten uns den Schutz der kollektiven Sicherheit, der jetzt und in Zukunft solche Angriffe auf Kroatien wie wir sie Anfang der 90er Jahre erlebt haben, verhindern“, erklärte Plenković.

Vor allem US-Präsident Trump macht Druck hinsichtlich der Verteidigungsausgaben. Die USA zahlten 4,0 bis 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung, während andere deutlich darunter liegen würden und dies sei nicht fair. Die NATO hat sich mindestens zwei Prozent jedes einzelnen Mitgliedstaats zum Ziel gesetzt. Trump betonte, dass selbst das zu wenig sei. "Die Zwei ist eine sehr niedrige Zahl, es sollten eigentlich Vier sein".

Quelle: HRT