Illustration (Foto: Vjeran Zganec Rogulja/Pixsell) Illustration (Foto: Vjeran Zganec Rogulja/Pixsell)

In London endete heute die Westbalkankonferenz, bei der es in diesem Jahr vordergründig um Vernetzung und Kooperation bei Wirtschafts- und Sicherheitsfragen mit den sechs EU-Beitrittskandidaten auf dem Westbalkan ging.

Inoffiziellen Quellen zufolge dürfte bei den Gesprächen aber auch die britische Regierungskrise eine Rolle gespielt haben.

Der kroatische Premier Andrej Plenković äuβerte im Anschluss an die Konferenz: „Von Nicht-EU-Teilnehmern wird erwartet, dass sie sich im Wesentlichen an die EU-Politik halten, was den Schutz der Außengrenzen und die Stärkung ihrer Grenzkompetenzen bedeutet. Dies war auch ein Änderungsantrag Kroatiens zu den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates. Kroatien setzt sich für die Einhaltung aller Rückübernahme Abkommen, eine gute Zusammenarbeit und Informationsaustausch ein. Auch glauben, dass wenn wir das Problem an den griechisch - türkischen Grenze gut lösen, wir alle weniger Probleme haben werden.“