Illustration (Foto: Yves Herman / REUTERS) Illustration (Foto: Yves Herman / REUTERS)

An dem Treffen wird der Kampf gegen die Covida-19-Pandemie und die Beschleunigung der Impfung der Bevölkerung erörtert. 

Der US-Präsident Joe Biden wird als Gast an dem Gipfel teilnehmen. Biden wird mit den EU Staats- und Regierungschefs  über die künftige Zusammenarbeit und die Erneuerung des transatlantischen Bündnisses sprechen. 

Der Gipfel sollte in Brüssel stattfinden, aber aufgrund der verschlechternden epidemiologischen Situation beschloss der Präsident des Europäischen Rates Charles Michel diesen per Videolink abzuhalten. 

Das Hauptthema des Treffens wird der Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie und die Impfung der Bevölkerung sein. Die Europäische Union hat bis jetzt deutlich weniger Bevölkerung geimpft als Grossbritannien und die USA. Die EU-Kommission hat Verträge mit mehreren Impfstoffherstellern unterzeichnet und mehr Dosen bestellt als der Bedarf der Union ist. Das Problem trat jedoch auf, als die Hersteller die Verträge nicht einhielten und die versprochenen Impfstoffmengen nicht geliefert wurde. Dies gilt insbesondere für das britisch-schwedische Unternehmen AstraZeneca, das im ersten und zweiten Quartal dreimal weniger Impfstoff lieferte als Verträglich festgelegt.   

Daher blieben Länder, die den grössten Teil des Impfstoffes bei AstraZeneca bestellten, einschliesslich Kroatien, benachteiligt. Da sie die Dosen anderer Hersteller, an die sie recht hatten, aufgeben haben. Diese Dosen wurde im gegenseitigen Einverständnis an andere Mitglieder weitergeleitet, so erhielten einige von ihnen deutlich mehr Dosen, als ihnen gemäss Bevölkerungsprinzip zustand. 

Die Lieferung von 10 Millionen Dosen BioNTech / Pfizer Impfstoffes könnte dieses Ungleichgewicht verringern. Daher fordern sechs Mitgliedstaaten Österreich, Slowenien, die Tschechische Republik, Lettland, Bulgarien und Kroatien eine Anpassung der Verteilung, um das bisherige Ungleichgewicht in der Impfstoffversorgung so weit wie möglich zu korrigieren. 

Die Staats- und Regierungschefs werden auch über die Beziehungen zur Türkei und zur  Russland, den Binnenmarkt, die Industriepolitik, die digitale Transformation und die internationale Rolle des Euros sprechen.