Treffen der NATO Verteidigungsminister n Brüssel (Foto: Johanna Geron/REUTERS) Treffen der NATO Verteidigungsminister n Brüssel (Foto: Johanna Geron/REUTERS)

Dies soll auch das Hauptthema des baldigen Treffens der NATO Regierungschefs in London werden. Verteidigungsminister Damir Krstičević betonte, dass bis 2024 alle Voraussetzungen für eine Investition in die kroatischen Streitkräfte, von 2% hinsichtlich des Bruttoinlandsprodukts, gesichert werden müssen.

„Die NATO ist der Meinung, dass Kroatien mehr in die Modernisierung und Ausrüstung der Streitkräfte investieren muss. In sechs Wochen findet das Treffen der Regierungschefs in London statt. Laut NATO muss Kroatien dort mit einem konkreten Plan auftauchen wie 2 Prozent erreicht werden sollen. Wir als Regierung haben ein bestimmtes Vorhaben aber sind uns noch nicht darüber im Klaren wie wir dieses Ziel erreichen sollen", erklärte der Minister.

Die Regierungschefs des Nordatlantikpakts haben bereits beim Treffen in Wales 2014 beschlossen, dass innerhalb von zehn Jahren, die Ausgaben für den Verteidigungssektor erhöht werden müssen. Dabei einigte man sich auf mindestens 2% des BIP eines jeden Landes. Davon sollen rund 20% für die Modernisierung und Ausrüstung benutzt werden. Vor allem der amerikanische Präsident Donald Trump pocht darauf.

Kroatien liegt bei derzeit 1,71 bis 1,75 % des BIP. Der Verteidigungsminister wolle alle Eindrücke der heutigen Gespräche an den Premier und die Präsidentin, die zugleich die Oberbefehlshaberin der Streitkräfte ist, weitergeben.

Neben zahlreichen bilateralen Gesprächen, unterzeichnete der Verteidigungsminister gemeinsam mit noch drei NATO Staaten eine Vereinbarung über ein regionales Verbundkommando (RSOCC). Neben Damir Krstičević unterzeichneten die Amtskollegen aus Ungarn, Tibor Benko, Slowenien, Karl Erjavec und der Slowakei Peter Gajdoš.

Quelle: HRT