Illustration (Foto: REUTERS/Denis Balibouse) Illustration (Foto: REUTERS/Denis Balibouse)

In der Resolution wird die Notwendigkeit für eine vollständige Beachtung der Menschenrechte betont, sowie jede Form der Diskriminierung, des Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Hinblick auf die Coronavirus-Pandemie verurteilt.

Weiterhin wird in der Resolution auf die zentrale Rolle der UN in der globalen Gesundheits- und Wirtschaftskrise insistiert. Die Resolution wurde von der Schweiz, Indonesien, Singapur, Norwegen, Liechtenstein und Ghana initiiert. 188 von insgesamt 193 Staaten haben die Resolution befürwortet, verkündeten Diplomaten.

Dem Appell sind Russland, Kuba, die Zentralafrikanische Republik, Nicaragua und Venezuela nicht nachgekommen. Diese Länder haben eine andere Deklaration befürwortet, in der zwar auch auf eine Zusammenarbeit ausgerufen wurde, aber mit einer klaren Aufforderung der Annullierung von internationalen Sanktionen. Da Russland aufgrund des Ukraine-Konflikts mit internationalen Sanktionen belastet ist, vertritt das Land die Ansicht, dass internationale Sanktionen im Kampf gegen das Coronavirus hinderlich seien.

Im Vergleich zu einer Resolution des UN-Sicherheitsrates sind Beschlüsse der UN-Generalversammlung nicht verpflichtend, haben aber eine politische Bedeutung im Hinblick, wie viele Länder diese unterstützen.

Eine Resolution des UN-Sicherheitsrates konnte nicht vereinbart werden, aufgrund von unterschiedlichen Standpunkten von China und den USA, die den Ursprung des Coronavirus betonen wollten.

(Quelle: HRT)