Trilaterales Treffen der Präsidenten (Foto: Peter Lechner/HBF) Trilaterales Treffen der Präsidenten (Foto: Peter Lechner/HBF)

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfing seine Amtskollegen Borut Pahor aus Slowenien und Zoran Milanović aus Kroatien, in der Wiener Hofburg. Neben der Coronakrise sprachen sie über den EU-Wiederaufbau und die Klimapolitik. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Grenzen offen bleiben und die wirtschaftlichen Aktivitäten fortgesetzt werden müssen. Der kroatische Präsident Zoran Milanović betonte, dass das Coronavirus gegenwärtig ist aber wieder vergehen wird. Insbesondere wegen der Coronakrise und dem Klimawandel müsse man auf Zusammenarbeit setzen, so Milanović. Denn alle drei Staaten, aber vor allem Kroatien, sei vom Tourismus stark abhängig, fügte er hinzu.

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen erklärte bei der Pressekonferenz, dass man beobachte wie es in diesen beiden Ländern (Slowenien und Kroatien) jetzt steht und wie mit der Krise umgegangen wird. „Wenn es unseren Nachbarn gut geht, dann geht es uns auch in Österreich besser“, so der Bundespräsident.

„Insofern haben wir hier völlig identische Interessen. Das betrifft die Wirtschaft, das betrifft auch die Perspektive für den Tourismus. Alle drei Länder sind im hohen Maße auf den Tourismus angewiesen“, sagte er abschließend.

Die beiden Präsidenten waren bereits am Dienstag in Wien eingetroffen. Alexander Van der Bellen richtete ein Abendessen für sie aus und führte sie zum an der Wiener Höhenstraße gelegenen Lebensbaumkreis.

(Quelle: HRT)