Gesundheitsminister Vili Beroš (Foto: HRT) Gesundheitsminister Vili Beroš (Foto: HRT)

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus kamen die EU-Gesundheitsminister zu einem weiteren Sondertreffen in Brüssel zusammen. Zunächst gab es eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation und der bereits ergriffenen Maßnahmen. Wichtiges Ziel des Treffens war allem voran, eine koordinierte Reaktion auf die Epidemie auszuarbeiten. Laut kroatischem Gesundheitsminister Vili Beroš, soll auch die Beschaffung an medizinischem Bedarf wie Atemschutzmasken dementsprechend gemeinsam erfolgen, denn nur so könne die Unterstützung für alle gleichermaßen gesichert werden.

„Derzeit verfügen sowohl Kroatien als auch die Europäische Union über ausreichende Ressourcen, um diese Krise zu meistern. Die Frage ist nur, wie lange diese Krise anhalten wird. Genau aus diesem Grund wird intensiv diskutiert, und ich freue mich, dass einige Minister betont haben, dass die Produktion sowie die Schutzausrüstung und die Arzneimittel in ihren Ländern vervielfacht wurden“, sagte Beroš.

Komplexer und problematischer sei aber die Herstellung von beispielsweise Atemschutzmasken. Dennoch sei der Bestand auf dem Weltmarkt aber absolut ausreichen. „Ziel ist ein integriertes öffentliches Beschaffungswesens für alle Mitgliedstaaten", erklärte der Minister abschließend.

Quelle: HRT