Die Folgen einer Explosion im Hafen von Beirut (Foto: Thibault Camus / Pool via REUTERS) Die Folgen einer Explosion im Hafen von Beirut (Foto: Thibault Camus / Pool via REUTERS)

Bei der Explosion in Beirut sind mindestens 137 Menschen zu Tode gekommen, mehr als 4000 sind verletzt. Unter den verletzten Personen befindet sich ein kroatischer Staatsbürger, der operiert worden ist. Der kroatische Seemann arbeitete auf einem britischen Schiff, das Fahrzeuge transportiert hatte. Der kroatische Honorarkonsul Cheikh Badih Hobeiche im Libanon sagte aus, dass er mit dem Seemann in Kontakt stehe:

„Ich habe ihn gestern im Krankenhaus besucht. Es geht ihm gut. Das medizinische Personal bereitete ihn auf eine Operation an seinem Ellbogen vor, die später am Abend angesetzt war. Ich werde ihn heute wieder besuchen."

Auf der Grundlage der Bedürfnisse und Prioritäten, die von Libanon im Rahmen des Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union zum Ausdruck gebracht wurden, hat die kroatische Regierung beschlossen, medizinischer Ausrüstung in Form von Einweganzügen mit einem chemischen Schutz von 5. und 6. Grades, Latexhandschuhe und chirurgische sterilen Handschuhen bereitzustellen. Der Wert der medizinischen Ausrüstung beträgt ungefähr 20.000 Euro. Kroatien werde dem Libanon auch finanzielle Unterstützung, in Höhe von 100.000 Euro bereitstellen, teilte die Regierung am Donnerstagabend mit.

(Quelle: HRT)