Staatspräsidentin Kolinda Grabar Kitarović (Foto: Zarko Bašić/PIXSELL) Staatspräsidentin Kolinda Grabar Kitarović (Foto: Zarko Bašić/PIXSELL)

Die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović ist zu einem offiziellen Besuch im benachbarten Bosnien- Herzegowina, wo sie am Dienstag bei der Eröffnung des Konsulats der Republik Kroatien in der Stadt Vitez anwesend war.

Vitez wurde nicht zufällig ausgewählt, es ist eine der am weitesten entwickelten Gemeinden und ein positives Beispiel für die Koexistenz zwischen bosnischen Muslimen und Kroaten nach dem Krieg. Die Stadt ist seit 1996 unteranderem ein Gewerbegebiet, die als treibende Kraft für die Rückkehr der vertriebenen Kroaten in ihre Vorkriegsresidenzen im Lašva-Tal dient.

Derzeit beschäftigt das Gewerbegebiet rund 6000 Menschen in rund 60 Unternehmen und verzeichnete 2015 nach vorliegenden Daten einen Umsatz von rund 400 Millionen Euro. Die Auswanderung junger Menschen steigt jedoch, während Kroatien die lokale Regierung bei der Umkehrung dieses negative Trends unterstützt. 

(Quelle: HRT)