Parlamentspräsident Gordan Jandroković gedenkt den Opfern in Bleiburg  (Foto: Ivica Grudiček / HRT) Parlamentspräsident Gordan Jandroković gedenkt den Opfern in Bleiburg (Foto: Ivica Grudiček / HRT)

„Erstens möchte ich sagen, dass ich hierhergekommen bin, um den Opfern der Tragödie von Bleiburg Respekt zu erweisen. Menschen, die ohne eine gerichtliche Verurteilung getötet wurden, Menschen, die aus Rache getötet wurden, Menschen, die in Massengräber geworfen wurden, Menschen, deren Identität wir nicht kennen, selbst nicht einmal die genaue Anzahl, wie viele Menschen getötet worden sind. Man spricht von zehntausenden Menschen, manche sprechen von einer höheren Zahl. Wir alle haben die Aufgabe, den Opfern zu gedenken und das ist der Hauptgrund, warum ich heute hierhergekommen bin“, sagte der kroatische Parlamentspräsident Gordan Jandroković.

Auf die Frage, warum er Bleiburg heute besucht habe und nicht am Samstag, wenn eine Gedenkfeier stattfinden wird, erklärte Jandroković, dass er sich in erster Linie mit dem Gedenken an die Opfer und der Verurteilung kommunistischer Verbrechen befasst möchte. Er wies darauf hin, dass er gegen die Politisierung von Versammlungen ist, bei denen an Opfern gedacht wird.

Bei der Tragödie von Bleiburg handelt es sich um jugoslawische Nachkriegsverbrechen an politischen Gegnern im österreichisch-jugoslawischen Grenzgebiet, die am Ende des Zweiten Weltkriegs vom kommunistischen jugoslawischen Regime und seinen Organisationen an Kriegsgefangenen und Angehörigen antikommunistischer Organisationen verübt worden sind.

(Quelle: HRT)