Illustration, (Foto: Reuters, Henry Nicholls)) Illustration, (Foto: Reuters, Henry Nicholls))

Trotz vieler Unstimmigkeiten zwischen den einzelnen Mitgliedern haben sich die NATO-Staaten bei ihrem Gipfel in Großbritannien auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt.

Darin erneuern die 29 Verbündeten ihre gegenseitige Beistandsverpflichtung.

Auch haben sie sich darauf geeinigt, dass ihre künftigen Verteidigungsausgaben mindetstens 2 Prozent ihres BIPs umfassen.

Kroatien möchte dieses Ziel bis 2024 erreicht haben.

 "Unser Treffen hat erneut gezeigt, dass die NATO nach wie vor der einzige Ort ist, an dem Europa und Nordamerika täglich über strategische Fragen im Zusammenhang mit unserer gemeinsamen Sicherheit diskutieren, entscheiden und handeln. Es ist klar, wir halten zusammen - alle für einen, einer für alle," erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in seiner Ansprache.

Kroatiens Premier Andrej Plenković bezeichnete den Gipfel seinerseits als erfolgreich.

Kroatien habe sich von einem Land, das in den neunziger Jahren Sicherheitsunterstützung von der NATO erhalten habe, zu einem Land entwickelt, das aktiv an Sicherheitsmissionen auf der ganzen Welt teilnimmt und fügte hinzu: "Während meines Mandats wurde das Verteidigungsbudget konsequent aufgestockt. Jetzt macht es 1,68 Prozent des BIP aus. Dies zeigt, dass wir weiterhin ein verantwortungsbewusster Mitgliedstaat sein wollen, der bereit ist, zahlreiche globale Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen und an NATO-Missionen auf der ganzen Welt teilzunehmen. Derzeit sind 250 kroatische Soldaten an verschiedenen NATO-Missionen und -Operationen beteiligt. Im nächsten Jahr werden es doppelt so viele sein. Dies ist ein Beweis für unser Engagement und unsere Beständigkeit."