Illustration, (Foto: HRT) Illustration, (Foto: HRT)

Die französischen Behörden haben die Suche nach weiteren Besatzungsmitgliedern, die sich auf dem Hochseeschlepper Bourbon Rhode befanden, abgebrochen.

Das Schiff versank letzte Woche im Atlantischen Ozean. Unweit der Karibikinsel Martinique war die "Bourbon Rhode" in den Einflussbereich des Hurrikan "Lorenzo" geraten.

Nachdem die Besatzung ein großes Leck am Schiff entdeckt hatte, setzte sie einen Notruf ab. Insegsamt waren 14 Personen an Bord. Drei konnten gerettet werden.

Vier wurden als tot bestätigt.

Unter den sieben Vermissten befindet sich auch der kroatische Kapitän Dino Miškić.

Seine Familie ist empört über die Entscheidung der französischen Behörden die Suche abzubrechen und bat den kroatischen Permier sowie die kroatische Präsidentin um Hilfe.

"Ich möchte der Familie mein Mitgefühl aussprechen. Wir stehen in engem Kontakt mit der Familie und den französischen Behörden. Soweit ich weiß, war diese Suche jedoch die größte ihrer Art. Wir bleiben in Kontakt mit der Familie und den französischen Behörden," erklärte Premier Andrej Plenković.

Vor dem Hilferuf der Familie Mikšić gab das kroatische Außenministerium eine Erklärung im Zusammenhang mit dem Fall des vermissten kroatischen Kapitäns ab. In den Schreiben werden alle Schiffe, die die Wrackzone passieren gebeten, wachsam zu sein und nützliche Informationen zu melden, obwohl die Suche abgebrochen wurde.

(Quelle: HRT)