Ein Screenshot von der Index-Nachrichten-Website veröffentlichten Geschichte (Quelle: Index.hr) Ein Screenshot von der Index-Nachrichten-Website veröffentlichten Geschichte (Quelle: Index.hr)

Ihr Kommentar als erste Sekretärin der kroatischen Botschaft in Berlin, enthielt Gedanken über ein idyllisches Urlaubsziel, das als "reines und authentisches Europa nur mit weißen Europäern" beschrieben wurde. Andere Beiträge enthielten Bemerkungen gegen Homosexuelle. Elisabeta Mađarević antwortete zunächst auf Facebook, dass sie als Privatperson einen Anspruch auf konservativen Ansichten haben darf. Das Ministerium ist anderer Meinung.

Erklärung des Ministeriums für auswärtige und europäische Angelegenheiten

"Angesichts der ernsthaften Indizien von Verstößen gegen die Vorschriften der Arbeit des Auswärtigen Dienstes der Republik Kroatien und des Gesetzes über Staatsbeamte, wurde die Mitarbeiterin unverzüglich aufgefordert, dem Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten einen Bericht zu erstatten, um alle Tatsachen in Bezug auf diesen Vorfall unverzüglich festzustellen. Nach der Feststellung der Tatsachen wird das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten entsprechende Maßnahmen ergreifen, die mit dem Gesetz über auswärtige Angelegenheiten und mit dem Gesetz über Staatsbeamte im Einklang stehen."

Das Ministerium hat heute Abend eine weitere Erklärung abgegeben. In der Mitteilung distanziert sich das Ministerium von den rassistischen und homophoben Ansichten von Frau Mađarević. Zuvor teilte Mađarević der deutschsprachigen kroatischen Zeitung Fenix mit, dass ihr Facebook-Account gehackt worden war. Nach ihrer Meinung zielte der Angriff darauf ab, die Regierung und den neuen Außenminister von Kroatien, Gordan Grlić Radman, zu diskreditieren.

(Quelle: HRT)