Das europäische Parlament (Foto: REUTERS/Francois Lenoir) Das europäische Parlament (Foto: REUTERS/Francois Lenoir)

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen hat in ihrer Rede vor dem Europäischen Parlament auf Einigkeit und Gemeinsamkeit plädiert.

Sie warnte vor dem Egoismus einzelner EU-Mitgliedstaaten, der sich am Anfang der Coronakrise bemerkbar gemacht hatte.

Die Mehrzahl der Abgeordneten konnten nicht nach Brüssel reisen. Daher stimmten zum allerersten Mal am Donnerstag die EU-Abgeordneten per E-Mail ab. Eine Regelung, die bis Juli gehen könnte.

37 Milliarden Euro aus EU-Fonds

Die europäische Kommission schlägt eine Investitionsinitiative als Antwort gegen die Coronakrise vor, um Bürger, Regionen und Ländern, die am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind, zu helfen. Nach Ansicht der Kommission sollen bis zu 37 Milliarden Euro aus EU-Fonds zur Verfügung stehen.

Die finanziellen Mittel sollen dem Gesundheitssystem, Klein- und mittelständischen Unternehmen, dem Arbeitsmarkt und anderen Wirtschaftszweigen der EU-Mitgliedsländer zugeteilt werden.

Diese Maßnahme stellt einen ersten Schritt dar im Kampf gegen die Coronakrise. In Zukunft können weitere Maßnahmen diesbezüglich folgen.

Kroatien wurden 1,158 Milliarden Euro von der EU zugesichert.

(Quelle: HRT)