Illustration (Foto:Pixabay) Illustration (Foto:Pixabay)

Die Bewegungsfreiheit der Journalisten ist eingeschränkt. Sie haben extrem begrenzten Zugang zu Veranstaltungen, Beamten, Politikern und Informationen, berichtet EUobserver.

Währenddessen verlieren die Medien schnell Werbeeinnahmen, da sich Unternehmen auf den wirtschaftlichen Abschwung vorbereiten und eine globale Bedrohung für den Journalismus darstellt.

Journalisten werden entlassen oder es werden ihnen ihre Gehälter gekürzt. Viele von ihnen stehen unter zunehmendem politischen Druck.

Die Situation wird für Journalisten sehr schwierig, sagte Tom Gibson vom Ausschuss für den Schutz von Journalisten (CPJ) gegenüber EUobserver in Brüssel.

Gleichzeitig werde ihre Rolle während der Pandemie entscheidend für die Übermittlung bewährter und qualitativ hochwertiger Informationen sein, fügte er hinzu.

Sie spielen eine wichtige Rolle, da sie die Bürger informieren und Regierungen zwingen, transparent zu handeln, fügte Gibson hinzu.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, warnte am Dienstag: "Es ist heute wichtiger denn je, dass Journalisten ihre Arbeit frei und genau erledigen, um Fehlinformationen entgegenzuwirken und sicherzustellen, dass unsere Bürger Zugang zu wichtigen Informationen haben."

Doch trägt die Pandemie in der Praxis nur zu den Herausforderungen eines bereits fragilen Wirtschaftsmodells bei, bei dem Zeitungen nicht mehr so ​​viel mit Anzeigen verdienen und sich Abonnementeinnahmen zuwenden.

Dieser Übergang ist jedoch langsam und ungleichmäßig.

So diskutiert die dänische Regierung darüber von 24 Mio. EUR in lokale Medien zu ihrer Rettung zu stecken.

Der Guardian berichtete, dass Zeitungen in Großbritannien 57 Millionen Euro verlieren würden, wenn die Pandemie die nächsten drei Monate andauern würde, da Werbetreibende sich weigern, ihre Werbung neben Pandemie-Geschichten zu platzieren, da dies unangemessener Inhalt sei.

Es geht aber nicht nur um wirtschaftliche Herausforderungen für den Journalismus.

Mehrere internationale Organisationen, die sich für die Freiheit der Medien einsetzen, haben gemeinsam einen Brief an den Europarat geschickt, der ihnen dabei helfen soll, den freien Informationsfluss zu gewährleisten.