Kolinda Grabar-Kitarović (Foto: HRT) Kolinda Grabar-Kitarović (Foto: HRT)

Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović hat am Mittwoch ihren viertägigen Besuch in Israel abgeschlossen. Bei einer Sitzung zum Thema Cybersicherheit wurde sie zu ihren angeblichen Äußerungen zu Bosnien-Herzegowina befragt. Laut einem Artikel in der Jerusalem Post hat die Präsidentin, Bosnien-Herzegowina als ein sehr instabiles Land beschrieben, das von einem militanten Islam kontrolliert werde. Grabar Kitarovic negierte jemals eine solche Erklärung abgegeben zu haben.

„Im Bezug auf die scharfen Reaktionen, die Kroatien mit dem Faschismus oder einem faschistischen Staat vergleichen, lehne ich diese in vollem Umfang ab. Das ist totaler Unsinn. Darüber werde ich nicht diskutieren. Es ist definitiv an der Zeit, über unsere Beziehungen zu Bosnien-Herzegowina nachzudenken. Denn in letzter Zeit hat Bosnien-Herzegowina leider eine Reihe von Maßnahmen gegen Kroatien ergriffen, die im wesentlichen aggressiver Art sind. Da wäre zu einem die Anschuldigungen über die angebliche illegale Arbeit unseres Geheimdienstes bis hin zu Drohung rechtliche Schritte einzuleiten, in Bezug auf den Bau der Pelješac-Brücke und so weiter."

Die Journalistin Greer Fay Cashman hat diesen Artikel in der Jerusalem Post verfasst. Sie sagte, dass sie tatsächlich einen Teil der Kommentare der kroatischen Präsidentin, in Bezug auf Migranten und den radikalen Islam, interpretiert habe.

(Quelle: HRT)