Illustration (Foto:HRT) Illustration (Foto:HRT)

Die österreichische Polizei bestätigte, dass es während der Feier zu keinen gröberen Zwischenfällen kam und dass eine Person wegen Hitlergrusses verhaftet wurde.
Die Gedenkfeier steht unter der Schirmherrschaft des kroatischen Parlaments. Die Messe wurde von Monsignor Fabijan Svalina, Direktor des kroatischen Caritas und des kroatisch-katholischen Netzwerks zelebriert. Rund 10.000 Menschen nahmen an der Feier teil, teilte die Kärntner Polizeiverwaltung mit. Schätzungen zufolge kamen die meisten Menschen aus Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Versammlung sicherten rund 450 Polizisten. Kärnten Polizei warnt schon lange, dass keine Ustascha-Symbole erlaubt sind und das die Gesetze faire und strenge durchführt werden.
"Diejenigen, die sich nicht an das Gesetz über Ustascha-Symbol halten, müssen mit einer Straffe von 4.000 Euro oder einen Monat Gefängnis rechnen", sagte Rainer Dionisio, Sprecher der Kärnten Polizei.

Zum ersten Mal in diesem Jahr wurde die Versammlung als öffentlich und nicht als religiöse gewertet und zum ersten Mal in diesem Jahr kam keiner der drei führenden kroatischen Beamten nach Bleiburg. Die Staatspräsidentin wurde von einer Gesandten vertreten und im Namen der Regierung kamen Tomo Medved und Lovro Kuščević.

"Wir sind hier um den Opfern Pietät zu erweisen. Ich bin froh, dass alles in Ruhe und Frieden verlaufen ist und dass viele Menschen teilgenommen haben, um gemeinsam für alle Opfer und für die Täter zu beten", sagte Lovro Kuščević, der Verwaltungsminister.

Der Veteranen Minister Tomo Medved zeigte sich zufrieden, dass alles gut verlief.