EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Foto: REUTERS/Francois Lenoir/Pool) EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Foto: REUTERS/Francois Lenoir/Pool)

Die EU-Kommission will Arbeitnehmer und Selbstständige in der Corona-Krise mit bis zu 100 Milliarden Euro unterstützen. Die Kommission schlägt ein „neues Solidaritätsinstrument" vor, "um Menschen im Arbeitsplatz und Unternehmen am Laufen zu halten", verdeutlichte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Die dafür nötigen Kredite sollten aus sogenannten Garantien der Mitgliedstaaten bestehen. Das Sure-Instrument möchte Kurzarbeit und ähnliche Maßnahmen unterstützen, um Mitgliedstaaten zu helfen, Arbeitsplätze, Beschäftigte und Selbstständige vor dem Risiko von Entlassungen und Einkommensverlusten zu schützen, erklärte die Kommission.

Folglich können Unternehmen die Arbeitszeit der Beschäftigten reduzieren oder die Arbeit zur Gänze einstellen. Der Staat gewährt eine Einkommensunterstützung für die nicht geleisteten Stunden.

Selbstständige sollten einen Einkommensersatz erhalten, hieß es weiter.

Zudem sollten Bauern und Fischer "ebenso wie die Bedürftigsten" eine Unterstützung erhalten. Die Pläne der Kommission müssen noch von den Mitgliedstaaten und dem Europaparlament abgesegnet werden.

Mit diesen Antworten wollte man die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise so gut wie möglich abfedern.

Die Kommission wolle sich mit den Mitgliedstaaten zusammenschließen, um Leben zu retten und um Lebensgrundlagen zu schützen. Dies sei "europäische Solidarität“ und für die Zukunft Europas.

Quelle: HRT