Der Sitz der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA in Amsterdam (Foto: Piroschka van de Wouw / REUTERS) Der Sitz der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA in Amsterdam (Foto: Piroschka van de Wouw / REUTERS)

Nach Berichten über das Auftreten schwerer Blutgerinnsel bei einigen Geimpften hatten mehr als ein Dutzend europäische Staaten die Impfungen mit dem Impfstoff vorläufig gestoppt. Dadurch waren in den Ländern die Impfkampagnen in Verzug geraten. Experten der EMA haben die Daten der Fälle gemeinsam mit dem Hersteller des Impfstoffes, Fachleuten für Bluterkrankungen sowie Gesundheitsbehörden geprüft.

Emer Cooke, Vorsitzende der Europäischen Arzneimittelbehörde sagte bei der Pressekonferenz, man sei zu einem klaren wissenschaftlichen Ergebnis gekommen. „Dies ist ein sicherer und wirksamer Impfstoff. Die Vorteile beim Schutz von Menschen vor COVID-19 mit den damit verbundenen Risiken von Tod und Krankenhausaufenthalt, überwiegen den möglichen Risiken“, so Cooke.

Der Ausschuss kam auch zu dem Schluss, dass der Impfstoff nicht mit einem Anstieg des Gesamtrisikos für thromboembolische Ereignisse und Blutgerinnsel verbunden sei, erklärte sie weiter.

(Quelle: HRT)