Andrej Plenković und Dragan Čović nach ihrem Gespräch in Mostar (Foto: HRT) Andrej Plenković und Dragan Čović nach ihrem Gespräch in Mostar (Foto: HRT)

Die meisten Aussteller stammen aus den Nachbarländer sowie China, Ungarn und Italien. Diesjähriges Partnerland ist Serbien. Bevor er auf die Messe kam, traf Premierminister Andrej Plenković das kroatische Mitglied der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina, Dragan Čović. Sie diskutierten über die Situation in der Region sowie über die gewünschte Änderung des Wahlgesetzes in Bosnien und Herzegowina. Čović betonte, dass eine Abschaffung des Hauses der Völker (FBiH) zu einer Schaffung der bosniakischen Entität führen würde, ähnlich wie in der Republika Srpska für die Serben geltend, wodurch ein zusätzlicher Nachteil für die kroatische Bevölkerung befürchtet wird. Des Weiteren sagte er:

"Ich bin davon überzeugt, dass wir all was wir tun um Bosnien und Herzegowina als ganzes Land und als Heimat des kroatischen Volkes zu erhalten und ich denke, dass wir ein Schlüsselfaktor für das Überleben dieses Bosnien-Herzegowinas sind, und dass der euroatlantische Weg der einzige Weg in die Zukunft ist."

Im Vorfeld sagte Plenković: "Wir sind einer dieser Staaten, nicht nur als jüngstes Mitglied der EU, sondern auch ein Land, das wirklich daran interessiert ist, Reformen in unserer Nachbarschaft umzusetzen, für einen Wissenstransfer und Hilfe sowie für politische Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung. So sind wir sicherlich eine Stimme im Europäischen Rat und in anderen Gremien, die immer der Anwalt für die weitere Erweiterung sein wird."

Die Eröffnungsfeier endete gegen Mittag. Nach seinem zweitätigen Besuch in Mostar, reiste der kroatische Premier nach der Eröffnungszeremonie, mit einem Flugzeug zurück nach Zagreb.