Illustration (Foto: Dana Jungbluth) Illustration (Foto: Dana Jungbluth)

Dubrovnik. Die Perle der Adria. Eine Stadt, die wir mit Massentourismus und „Game of Thrones“ verbinden. Nicht verwunderlich, denken wir an zahlreiche Reportagen, in denen es etwa darum geht, dass immer mehr Einwohner Dubrovniks aufgrund des Tourismus regelrecht aus der Stadt vertrieben werden, sei es durch das Freiräumen von Wohnraum für Gäste oder durch inzwischen gar fehlende Bedarfsartikel, da Souvenirläden Vorrang haben. Dubrovnik verzeichnete vor Corona jährlich ca. 1,4 Millionen Touristen, die dort gedrehte Erfolgsserie „Game of Thrones“ sorgte zuletzt ebenfalls für einen immensen Run auf die ohnehin schon beliebte Stadt an der Adria.

Aktuell erscheint Dubrovnik in einem anderen Licht. Eine menschenleere, ruhige Stadt, die sich, man mag fast sagen endlich, in ihrer ganzen Pracht zeigt. Ein schönes, friedliches und bedauernswert trauriges Bild zugleich. Bus- und Schiffsreisende, die sonst den überwiegenden Teil des dortigen  Tourismus ausmachten, fallen weg und auch der Andrang begeisterter „Game-of-Thrones“-Fans lässt auf sich warten. Boote liegen ungenutzt im Hafen, leere Restaurants werben mit großzügigen Nachlässen, nur wenige Tagestouristen genießen das zauberhafte Dubrovnik für sich allein. Eine wirtschaftliche Katastrophe, eine wohltuende Pause für die Stadt. Seltsam und wahrlich wie in einer Fantasy-Serie anmutend.

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Dubrovnik - eine Stadt atmet durch

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