Die Stimme Kroatiens

19:49 / 03.05.2019.

Autor: Martina Perković

Vukovar feiert Tag der Schutzpatrone

Die Politspitze in Vukovar (Foto: Davor Javorovic/PIXSELL)

Die Politspitze in Vukovar (Foto: Davor Javorovic/PIXSELL)

Foto: - / Pixsell

Heute feierte die Stadt Vukovar den Tag ihrer Schutzpatrone Heiliger Filip und Jakob. Zu diesem Anlass war auch die Politspitze anwesend.

An der Gedenkstätte wurden Kränze niedergelegt um so den Gefallenen, Vermissten, Getöteten und den Veteranen zu gedenken. Die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar – Kitarović betonte das Projekt Vukovar "Stadt der Zukunft".

„Ich möchte hervorheben, dass dieses Projekt in Zusammenarbeit der Stadt, der Gespanschaft, des touristischen Verbands sowie des Ministerium für Regionalentwicklung und EU Fonds entstanden ist. All dies auf Basis der impressiven Geschichte der Stadt, jedoch insbesondere auf die Zukunft ausgerichtet. Vukovar ist eine Stadt der Museen aber auch eine Stadt der Zukunft."

Ein weiteres Projekt ist die Integration des kulturellen und geschichtlichen Erbes des Franziskanerklosters in der Stadt Vukovar. Dies ist ein neues touristisches Angebot der Stadt, denn dort wurde heute in einem Teil des Komplexes ebenfalls das Franziskanermuseum eröffnet. Dies beherbergt unteranderem Kunstschätze und eine Bücherei mit seltenen Büchern. Nun können die Besucher auch die Krypta und Glockenturm besuchen, um nur einige Beispiel zu nennen.

Die Präsidentin und der Premier im neuen Franziskanermuseum (Foto: Davor Javorovic/PIXSELL)

Die Präsidentin und der Premier im neuen Franziskanermuseum (Foto: Davor Javorovic/PIXSELL)

Foto: - / Pixsell

Auch der kroatische Premierminister Andrej Plenković, besuchte die Stadt und betonte, dass seine Regierung nachhaltig am Wohlstand der Stadt Vukovar arbeitet. So wurde erst gestern ein Programm für die Entwicklung der Stadt, im Wert von 1,4 Milliarden Kuna in die Wege geleitet. Des Weiteren seien die Fonds für den Wiederaufbau und die Entwicklung erhöht worden, erklärte Plenković weiter.

Der Bürgermeister der Stadt, Ivan Penava, ist sehr zufrieden und glücklich über die letzte Statistik die besagt, dass hier innerhalb eines Jahres 579 Arbeitsplätze mehr entstanden sind. „Sowas brauchen wir am meisten. Natürlich können wir andere wichtige Bereiche des Lebens wie den Sport, die sozialen Bedürfnisse und die Gesundheit nicht ausblenden", erklärte Penava.

Quelle: HRT

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