Die Stimme Kroatiens

20:59 / 15.09.2021.

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Vor der Grundschule in Krapinske Toplice ist die Lage weiterhin angespannt.

Krapinske Toplice, Illustration

Krapinske Toplice, Illustration

Foto: Luka Stanzl / PIXSELL

Am Eingang ins Gebäude standen heute nicht nur Sicherheitskräfte, sondern auch die Polizei. 

Vor der Grundschule in Krapinske Toplice ist die Lage weiterhin angespannt. Seit letzten Freitag demonstrieren die Eltern eines Schülers gegen die Maskenpflicht an der Schule. 


Weitere Maskengegner haben sich ihnen angeschlossen. 


Die Polizei nahm heute eine Person fest, weil diese verweigerte ihren Personalausweis vorzuzeigen. Demonstranten, Eltern und der Schüler waren den ganzen Morgen in der Nähe der Schule.


 Der besagte Schüler versuchte erneut, ohne Maske die Schule zu betreten, was ihm nicht gelungen ist. 


Am Eingang ins Gebäude standen heute nicht nur Sicherheitskräfte, sondern auch die Polizei. 


Kristijan Gaćina, der Vater des Jungen, sagte Medien gegenüber: "Meinen Sohn stört die Maske. Er bekommt keine Luft und erstickt fast jedes Mal darunter. Er hat das ganze letzte Jahr über gelitten. Er kann nicht mehr."


Der Schulleiter Samson Štibohar kommentierte: "Was ich mir erhofft hatte, das nicht passieren wird, traf heute früh ein. Wir hoffen, dass die Vernunft siegen wird. Sozialarbeiter haben ein professionelles Gespräch mit Vater und Sohn geführt. Ich war auch bei dem Treffen dabei. Wir hoffen, dass wir eine vernünftige Lösung finden werden, aber ich bin mir nicht sicher, ob das Ende in Sicht ist." 


Die Ereignisse in Krapinske Toplice kommentierte auch Premierminister Andrej Plenković.


"Ich verstehe dieses irritierte Verhalten wirklich nicht, weil wir mit unseren Maßnahmen äußerst nachsichtig, bzw. außergewöhnlich flexibel waren. Ich weiß, dass wir nicht alle verreisen können, aber wenn wir einige Zeit in anderen Ländern verbracht hätten, würden wir wissen - besonders diese Art von Menschen, die einen solchen Zirkus veranstalten, würde wissen, dass wir sehr liberale Einschränkungen hatten," sagte der Premierminister.





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