Die Stimme Kroatiens

20:51 / 08.07.2021.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Oppositionsabgeordnete kritisieren Regierungsplan bezüglich Corona-Hilfen

Nikola Grmoja, Most-Partei

Nikola Grmoja, Most-Partei

Foto: Davorin Višnjić / PIXSELL

Der kroatische Arbeitsminister erklärte Kroatien könne sich keinen weiteren Lockdown leisten.

Der kroatische Arbeitsminister Josip Aladrović verteidigte heute den Plan der Regierung, die Auszahlung der Corona-Hilfen für Unternehmen -von der Anzahl geimpfter Mitarbeiter abhängig zu machen. 


Der Minister erklärte Kroatien könne sich keinen weiteren Lockdown leisten, da ein solcher das prognostizierte Wirtschaftswachstum der Regierung gefährden würde.


"Die Corona-Hilfen werden weiter ausgezahlt werden. Jetzt geht es nur noch darum, wie wir die Kriterien definieren. Diese Regierung ist fest davon überzeugt, dass diese Hilfen an Eigenverantwortung geknüpft werden müssen. Wir werden eine Lösung finden, die unsere Bürger, Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die gesamte Gemeinschaft optimal schützt," erläuterte Aladrović.


Der Plan wurde von den Oppositionsabgeordneten im Parlament scharf kritisiert.


"Anstatt dass sie unseren Unternehmern entgegenkommen und ihnen etwas geben, wringen sie sie regelrecht aus. Genauso wie sie es, wenn es um Steuern und Abgaben geht, machen. Wollen sie jetzt auch noch von ungeimpften Bürgern Abgaben und Steuern einziehen? Ja, das werden sie bestimmt tun. Hilfe leisten aber nicht. Wenn sie diese Tyrannei fortsetzen, wird es zu Protesten kommen. Dann werden wir sehen auf welche Seite sich die Liberalen stellen werden. Denn von ihnen hängt die regierende Mehrheit im Parlament ab", kommentierte unter anderem Nikola Grmoja von der Most-Partei.


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