Die Stimme Kroatiens

20:03 / 30.11.2021.

Autor: Tonči Petrić

Omikron-Variante noch nicht in Kroatien bestätigt

Omicron-Stamm des Coronavirus

Omicron-Stamm des Coronavirus

Foto: angellodeco / Shutterstock

Goranka Petrović, eine Epidemiologin am Kroatischen Institut für öffentliche Gesundheit, wies heute Morgen in einer HTV Sendung darauf hin, dass es angesichts des neuen Omicron-Stammes sehr wichtig sei, geimpft zu sein, um die Menge an Antikörpern zu erhöhen, und die neue Variante zu neutralisieren. Sie erinnerte daran, dass der Antikörperspiegel mit der Zeit sinkt.

Die US-amerikanischen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten (CDC) teilten am Montag mit, dass alle gegen Coronavirus geimpften Erwachsenen eine Auffrischungsdosis erhalten sollten.


Omikron


Japan bestätigte am Dienstag den ersten Fall einer Omikron-Coronavirus-Infektion bei einer Person, die aus Namibia in das Land eingereist war. 


Spanien hat den ersten Fall einer Omikron-Coronavirus-Infektion bei einem 51-jährigen Mann bestätigt, der aus der Republik Südafrika über Amsterdam nach Madrid eingereist ist.


Der kroatische Wissenschaftler Ivan Đikić, Biochemiker an der Universität Frankfurt, kommentierte die neueste sogenannte Omikron-Variante: "Wir wissen noch nicht, welche Art von Symptomen die Omikron-Variante hervorufen kann – ob sie milder oder gefährlicher für den Menschen sind. Was wir aufgrund von Informationen aus mehreren Ländern wissen, ist, dass sich die Variante schnell verbreitet."


In Kroatien wurde bisher noch kein solcher Fall bestätigt.


Coronavirus in Europa


Ein Lockdown, bzw. strikte Beschränkungen wie Kontaktbeschränkung, Schulschließungen usw. im Kampf gegen SARS-CoV-2 sind verfassungsgemäß „bei außergewöhnlicher Gefahr wie einer Pandemie“, teilte zudem das deutsche Bundesverfassungsgericht mit.


Die europäische medizinische Aufsichtsbehörde hat angekündigt, dass sie gegebenenfalls in drei bis vier Monaten zum Schutz gegen die Omilron-Variante angepasste Impfstoffe zulassen könnte, und fügte hinzu, dass bestehende Impfstoffe weiterhin Schutz bieten werden.


Die Exekutivdirektorin der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), Emer Cooke, wandte sich an das Europäische Parlament und sagte, es sei noch nicht bekannt, ob die Hersteller ihre Omikron-Impfstoffe anpassen müssten, versicherte jedoch, die EMA bereite sich auf diese Option vor.

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